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Wohnungsbau - Neubau
Ein Zuhause in Zug

Zuhause in Zug Modell
Zuhause in Zug Modell
Zu Hause in Zug Architektur Modell
Zu Hause in Zug Schönegg
Zuhause in Zug Modell

Ein Zuhause, Schönegg Zug, ZG, Schweiz

Projekt 2022 - 2023, Fertigstellung 2025

Projektbeschrieb Melk Nigg Architects

Die Schönegg in Zug ist eine der höchst gelegenen Stadt-Quartiere. Die Orientierung des Hangs nach Westen und die unmittelbare Nähe des Waldes im Osten, die Nähe zur Stadt und die Ruhe machen das Grundstück zu einem wertvollen Lebensort.

Wohnen am Hang

Der Neubau setzt sich aus im Hang positionierten, gestapelten Volumen zusammen. Ein Volumen liegt eingegraben, den Hang bergseits stützend, dabei entsteht der gedeckte Vorplatz. Darauf stapeln sich auf zwei weiteren Ebenen zwei Volumen zum Wohnen und Schlafen, zusammengehalten von einem vertikalen Volumen.Die Etage zum Wohnen öffnet den Blick zum Tal und schliesst ebenerdig bergseits zum Hang an. Die spezielle Lage am Hang ermöglicht eine vielseitige Orientierung in die Alpen, über das Mittelland bis zum Jura. Die gezielt positionierten Fenster leiten den Blick in die Weite und rahmen die Landschaft. Östlich, zum Hang, liegt die Wohnetage auf und öffnet sich zum Wald und dem geborgenen Aussensitzplatz. Empfang, Wohnen, Musikzimmer, Bibliothek, Essen und Kochen sind als kreisförmige Raumabfolgen um den zentralen Kern angeordnet, wobei das Öffentliche von Raum zu Raum zum Familiären führt. Durch eine offene Wendeltreppe erschlossen, liegen darüber auf der obersten Etage die Schlafräume mit dem höchsten Grad an Privatheit. Den beiden Kinderzimmern ist ein gemeinsamer Vorraum eigen. Die Lage dieser Räumlichkeiten gewährt Aussicht über das Tal und ist somit die schönste. Ebenso über einen Vorraum gelangt man ins Elternzimmer, das sich zum Wald hin ausrichtet und dadurch Ruhe ausstrahlt.

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Im Gegensatz zur Wohnetage mit Lochfenster Typologie, wird auf der Schlafetage die Fassade über die gesamte Raumhöhe geöffnet und gewährt aufgrund des Spiels von Offen- und Geschlossenheit dennoch Privatsphäre. Zum Beispiel durch Schiebeläden, Vorhänge und halboffene, strukturierte, geflochtene, geprägte Fassadenfragmente. Diese Elemente sind nicht statisch und leben dadurch mit den Bedürfnissen der Bewohner mit.

Entropie – das Mass der Vielfalt

Die Bauherrschaft, eine Familie die auf verschieden Kontinenten zuhause war, mehrere Muttersprachen spricht und unterschiedliche Kulturen dieser Welt kennenlernte charakterisiert Vielfalt. Diesen Reichtum an Diversität inspirierte den Entwurf in Bezug auf ein Spiel mit Formen, Materialien und Licht. Es war uns ein wichtiges Anliegen, dass sich der Neubau ins bestehende Wohnquartier einpasst – der Haltung entsprechend, hier zuhause zu sein.